Diego Diaz
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Diego Diaz
Du bist schon sehr lange in der Partyzsene aktiv, haben sich die Zeiten für einen Dj über die Jahre sehr verändert?
An sich schon, wo es vor zehn Jahren noch gereicht hat, die aktuellsten Platten zu drehen, rückt der Dj heute mehr und mehr in den Mittelpunkt der Party. Er steht mit seinem Namen für das musikalische Konzept ein und verkörpert mit seiner Persönlichkeit den Spirit der Veranstaltung. Das heißt mehr als je zuvor zählt der Name und der Style eines Künstlers für den Gast und die Veranstalter bei einem Booking, was es leider manchmal einem nach oben strebenden guten Deejay nicht einfach macht sich zu etablieren und bekannt zu machen! Viele Kollegen werden das Problem des Sicherheitsdenkens beim Weg zum Booking kennen!
Was unterscheidet Dich von anderen DJ´s?
Von jüngeren Kollegen in erster Linie die Erfahrung, welche mich in den letzten Jahren aus einigen kniffligen Situationen bei Veranstaltungen befreit hat. Dieses komplexe musikalische Wissen, was man in dieser Zeit gesammelt hat, nutzt man um es genau in solchen Momenten einzusetzen, wo mal der zündende Funke fehlt! Man weiß quasi welchen Track man spielen kann bzw. sollte oder manchmal auch muss! Des Weiteren liebe ich schnelles Mixing, Scratching und harte Breaks (etwas spielen womit der Gast eben genau nicht rechnet), was den sogenannten „Schrei Effekt“ hervorruft, den wir Dj's doch alle nur allzu gern hören! Das wichtigste ist mir aber nach wie vor die perfekte Gleichlaufgeschwindigkeit der zusammengemixten Tracks, damit es nicht zum Knoten im Ohr und den Beinen kommt! (lach)
Letzten Sommer durfte ich zusammen m
Nun bist du ja auch oft in Russland unterwegs. was reizt dich dort besonders? gibt es große Unterschiede zum Dresdner Partyvolk?
Im Allgemeinen kann man sagen, dass die russischen Clubs schon sehr weit vorne sind, was die Musikalität betrifft. Die Leute nehmen neue Sachen viel eher positiv auf und achten nicht darauf, ob das gespielte Stück nun gerade in der Hitliste ganz oben steht. Ich kann als Deejay viel freier spielen ohne einen Tanzflächeneinbruch zu provozieren. Man muss einfach nur darauf achten, dass die eingesetzten Tracks rocken. Dies macht in meinen Augen den größten Unterschied und auch den Reiz des Spielens in Russland aus.
Was liebst du besonders an deinem Job?
Immer mit fröhlichen, gut gelaunten Menschen umgeben zu sein, die einen nach Lust und Laune anschreien! 
Dash-Dash ist ein Projekt von Dir, welches zusammen mit DJ Jach, im Frühjahr 2008 geboren wurde. Wo kann man Euch antreffen und was sind Eure Zukunftspläne?
Wir möchten unter diesem Projektnamen den Leuten unsere stille Leidenschaft, lautstark kundtun – straighte, tanzbare elektronische Musik! Dafür wollen und werden wir in Zukunft einstehen! Es gibt viele Sachen auf die wir uns freuen. Zum Beispiel stehen demnächst Gigs auf dem Airport-Lounge Open Air in Kamenz (16.05.) und dem 5th Club in Jena (04.07.) an!
Einen produzierten Song gibt es ja bereits, allerdings ist der auf den russischen Markt zugeschnitten. Gibt es etwas, worauf sich die deutschen Fans freuen dürfen?
Natürlich wird es auch in Deutschland eine Veröffentlichung geben. Um genau zu sein, zwei. Eine unter meinem Namen und die andere zusammen mit David für unser Projekt „Dash Dash“!
kannst du uns zum Schluss noch verraten, was deine wünsche für das Jahr 2009 sind?
Immer genug Ohren der Leute am musikalischen Puls der Zeit und Abschaffung von Jamba! 
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