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Kultur
  • Name:
  • Robinsöhne

  • Ort:
  • Herkuleskeule
  • Datum:
  • 30.06.2006

  • Uhrzeit:
  • 19:30 Uhr

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Robinsöhne


Robinsöhne mit Birgit Schaller, Rainer Bursche und Michael Frowin, die sich als Freitag, Samstag und Sonntag auf einer einsamen Insel vor der bösen Welt retten. Von den Erfolgsautoren Peter Ensikat und Wolfgang Schaller, die mit ihren Stücken Kabarettgeschichte schrieben. Mal skurril heiter, mal boshaft schwarz. Auch an der Berliner Distel erfolgreich. Mit der Jens-Wagner-Band. Regie: Matthias Nagatis und Wolfgang Schaller.

Sächsische Zeitung: "Reif für die Insel" - Bissig, bitter und pointiert: "Robinsöhne" in der Dresdner Herkuleskeule:

Die Autoren Wolfgang Schaller und Peter Ensikat haben Erfahrung im gemeinsamen Schreiben. Sie vereint gleicher Sinn, gleiche Wut. Und auch diesmal hat es geklappt. Das Stück wird getragen von doppelsinnig-dialektischen Texten, vielschichtigen Musiktiteln und einem hinreißenden Ensemblespiel. Regisseur Matthias Nagatis und Ausstatter Siegfried Rennert bringen die Insel zum Leben und Beben. Die Autoren schaffen das Kunststück, politisch zu provozieren, vergnüglichen Pessimismus zu verbreiten und lachend der Welt ihre Fehler vorzuhalten. Wie sehr sie selbst an den Zuständen leiden, merkt man spätestens, wenn einem das Lachen im Halse stecken bleibt.

Von den drei Kabarettisten gebührt Birgit Schaller (Freitag) die Krone. Ihre Jodeleinlage dürfte Karl Moik in eine Sinnkrise stürzen.

Rainer Bursches (Samstag) trotzig-schlitzohriger Sachse gibt den Part des treuherzigen Kleingärtners, der erst aus der Haut fährt, wenn jemand über sein Geharktes latscht.

Michael Frowin (Sonntag) läßt den Wohlstandsbubi raushängen. Großartig sein alkoholisierter Auftritt als frei gewählter Inselherrscher mit seiner Rede an die Nation mit Freitags Übersetzung in Gebärdensprache und Samstags trockenen Bemerkungen in Sächsisch. Eine Glanznummer, die ins Raritätenkabinett des deutschen Kabarett gehört.

Musikalisch wird der Abend zum Ohrenschmaus, so viel gekonnt bearbeitete U- und E-Musik findet sich selten beieinander. Die Musiker Jens Wagner und Volker Fiebig wurden zu Recht gefeiert.

Jubel, Bravorufe und heftiger Beifall des Premierenpublikums für Dresdens Premiumkabarett.

Dresdner Morgenpost: "Wehe, Ihr latscht aufs Geharkte!":

Das kabarettistische Stück von Wolfgang Schaller und Peter Ensikat erinnert nur ganz entfernt an den Abenteuer-Klassiker von Daniel Defoe. Die Rahmengeschichte dienst als Aufhänger für heftige kabarettistische Rundumschläge, von der Urlaubsindustrie bis zur großen Weltpolitik, von den Klatschspalten bis zum Demokratieverständnis, bei denen die "Keule"-Kabarettisten zu Hochform auflaufen. So kommt in den fast zweieinhalb Stunden (Regie: Matthias Nagatis und Wolfgang Schaller) nie Langeweile auf. Viel Beifall vom Publikum.

Dresdner Neuste Nachrichten: "Robinsöhne" - Premiere in der Herkuleskeule:

Auf dem Eiland am Sternplatz sind nun zwar kein Robinson, wohl aber Samstag, Sonntag und Freitag anzutreffen. Und so werden wir denn Zeuge, wie man sich erst mal über die Frage von Mein und Dein beharkt. Richtig Zoff gibt es allerdings, als man - nach amerikanischer Methode (gewonnen hat der, der bei der Auszählung weniger Stimmen bekommen hat) - die Demokratie einführen will. Um die innere Einheit wiederherzustellen, verfällt man auf das probate Mittel, sich einen Feind zu suchen...

Freie Presse Chemnitz: "Noch lange nicht reif für die Insel":

Die Wahrheit kann manchmal sehr schmerzhaft sein, auch wenn sie kabarettistisch untersetzt ist.

Glanzpunkte werden immer dann gesetzt, wenn die Musik zum Zuge kommt. Einmal brilliert Birgit Schaller als exzellente Sängerin, die selbst vor Jodlern nicht halt macht. Respekt gebührt aber genauso den Musikern Jens Wagner und Volker Fiebig. Ein gelungener Schlusspunkt: Schallers Interpretation "Lieb Inselein, da draußen schlägt die Bombe ein, ...". Das geht unter die Haut.

BILD Dresden: "Robinsöhne - neues Kabarett auf der Insel":

Lachmuskeln tanzen Tango, das Premierenpublikum rast vor Begeisterung, schlägt sich auf die Schenkel: Robinsöhne heißt das neue, bissig-böse Kabarett-Stück der legendären Dresdner Herkuleskeule und schlägt ein wie eine Bombe.

Westfälische Nachrichten: "Programm ging unter die Haut"

Nach fast zweieinhalb Stunden wortreicher und musikalisch hochwertiger Unterhaltung gab es "standing ovations" für die bis an die Grenzen gegangenen Kabarettisten.

Dill-Post, Mittelhessen: "Herkuleskeule traf den Nerv"

"Deutschlands bekanntestes Autorenpaar" hat ein Rezensent Peter Ensikat und Wolfgang Schaller kürzlich genannt - das haben die beiden dezent dementiert. Mit Recht: Die künstlerischen Leiter der Berliner "Distel" und der Dresdner "Herkuleskeule" sind nämlich längst nicht jedermann bekannt, aber zweifellos die derzeit besten Deutschen Kabarett-Autoren. Birgit Schaller, Rainer Bursche und Michael Frowin von der Herkuleskeule machten es am Montagabend in der Dillenburger Stadthalle deutlich: Mit dem aktuellen Programm "Robinsöhne" ist den beiden wieder einmal ein großer Wurf gelungen.

Autor:
Wolfgang Schaller, Peter Ensikat
Kategorie: Kultur
ADRESSE
  • Herkuleskeule
  • Adresse:
  • Sternplatz
    01067 Dresden
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