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CITYGUIDE
- Name:
Heavy Duty - Die Metalkneipe
- Adresse
- Louisenstrasse 28
- PLZ / Ort::
01099 Dresden
- Web:
- www.heavyduty-dresden.de
- Telefon:
- 0351-8115466
- Galerien:
- aus dieser Location
-
Im Februar 1999 wurde die Idee einer "Metalkneipe" in Dresden geboren. Damals hießen die Initiatoren des Ganzen noch Paul ,Michi und Willi. Nach langem hin- und herüberlegen war man sich schnell einig, daß noch eine vierte Person nötig wäre.
Alles aus der Tatsache heraus, daß man die Kneipe lediglich als Hobby betrachtet und nicht zum Bestreiten seines Lebensunterhaltes. In dieser Phase stieß Frank(Langer) zu uns, der die Idee einer solchen Kneipe schon länger in sich trug. Ein Konzept wurde erarbeitet, worin auch fixiert war, daß die zu suchende Räumlichkeit auf jeden Fall die Möglichkeit von Live-Musik zulassen muß. Ein glücklicher Zufall war es dann, der uns Anfang April 99 einen Besichtigungstermin für die Louisenstr. 28 verschaffte.
Einstimmig wurde beschlossen :"Das ist es !" Ein ca.60qm großer Raum mit Tresen im Erdgeschoß, dann ein ca.10 m langer, abfallender Schlauch und zur Krönung ein sich anschließender "Saal" im Kellergeschoß mit dicken Sandsteinmauern der ca.80qm groß ist.
Nun fragte man sich natürlich, warum jemand eine so ideale Location abstoßen will. Wo war hierbei der Haken? Die Antwort war schnell gefunden. Die drei vorherigen Betreiber, von denen zwei "etwas wärmer angehaucht waren", betrieben dort eine Schwulenbar. Irgendwann kriselte es dann und der "kühlere" von den dreien wollte das Konzept fortsetzen. Allerdings wohl nicht mit großem Erfolg. Deshalb ließ er dann wilde Techno-Partys folgen, die aber aufgrund der unzureichenden Lärmdämmung nicht gerade auf Verständnis der Hausbewohner stießen.
Er wurde kurzerhand rausgeklagt. Und jetzt kamen wir also und wollten eine Metalkneipe mit Live-Musik eröffnen. Nicht unbedingt das non plus ultra für eine Location mit einer solchen Vorgeschichte. Aber wider Erwarten zeigten sich die Hauseigentümer verhandlungsbereit. Aufgrund fundierter Kenntnisse im Bereich Wärme-und Geräuschdämmung konnten wir die Eigentümer davon überzeugen, diesen Part fachmännisch in Eigenleistung zu übernehmen.
Was jetzt folgte, waren Wochen und Monate voller Entbehrungen. Anfang Mai erhielten wir die Schlüssel und Anfang Juli sollte eröffnet werden. Nicht ganz einfach für 4 Jungs, die tagsüber ihren Job als Veranstaltungstechniker ausüben und nach Feierabend eine Kneipe renovieren. Dies sah Michi genauso, stieg aus und nun waren wir nur noch zu dritt. Das machte es nicht unbedingt einfacher. Jetzt kamen wir nicht mehr umhin, das streng gehütete Geheimnis (was es bis dato war), einigen Leuten zu offenbaren und sie um Mithilfe zu bitten. Ihnen sei an dieser Stelle nochmal gedankt, da wir es ohne sie niemals geschafft hätten. Nach und nach entstand langsam das Flair, wie wir es uns vorstellten und der Termin der Eröffnung rückte immer näher. Der Buschfunk war in dieser Zeit auch nicht untätig und so waren bereits viele Leute mit Gerüchten überschüttet worden, was deren Neugier natürlich enorm steigerte.
Dann endlich der Tag der Eröffnung. Der 02.07.1999. Ein geschichtsträchtiger Tag. Etwa 300 Leute wollten nun endlich wissen, wer und was sich hinter dem Namen "HEAVY DUTY" verbirgt. Und nicht wenige waren mit dem Erblickten zufrieden.
Die zwei Live-Bands Empire(R.I.P.) und Hammond Eggs sorgten für die musikalische Abrundung dieses Abends. Die Stimmung war super und es wurde eine ausgelassene Party bis in die frühen Morgenstunden. Das war also geschafft. Jetzt hieß es, in einen normalen Kneipenbetrieb überzugehen. Auch nicht ganz einfach bei drei Leuten, die denselben Beruf ausüben, in dem ja nicht selten auch nachts und am Wochenende gearbeitet wird. Hier bedurfte es einer recht ausgeklügelten Koordination und Organisation. Das ganze funktionierte auch bis ca.Oktober 99. Dann machte uns Paul die Offerte, daß er, aufgrund von plötzlichen Veränderungen in seinem Leben, den Standort Dresden verlassen müsse.
Abermals ein Tiefschlag für das noch so junge Unternehmen. Die nächsten Monate waren dann noch einmal Entbehrung pur. Kein Platz für die Beziehung oder anderes privates Zeugs.(Danke Iris für Dein Verständnis) Im Juni 2000 kam dann endlich ein sehr positives Ereignis über uns. Wir konnten nunmehr unsere uns lieb gewonnene Steffi einstellen. Sie unterstützte uns schon vorher bei Engpässen in der Personalplanung und wir gewannen immer mehr das Gefühl, daß auch sie die Kneipe "lebt". Mittlerweile können wir sagen, daß wir diesen Schritt nie bereuen werden. Resümierend kann man jetzt noch anfügen, daß wir(Langer und Willi) froh sind, trotz diverser Rückschläge, nie den Gedanken gehegt zu haben, die Kneipe aufzugeben. Und daran hat unser Stammpublikum den größten Verdienst.
Danke auch an alle Bands, die bisher bei uns gespielt haben und noch spielen werden. Ihr macht die Abende zu unvergesslichen Ereignissen.
Stay heavy and respect the rock !
Das "HEAVY DUTY" - Team
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Alles aus der Tatsache heraus, daß man die Kneipe lediglich als Hobby betrachtet und nicht zum Bestreiten seines Lebensunterhaltes. In dieser Phase stieß Frank(Langer) zu uns, der die Idee einer solchen Kneipe schon länger in sich trug. Ein Konzept wurde erarbeitet, worin auch fixiert war, daß die zu suchende Räumlichkeit auf jeden Fall die Möglichkeit von Live-Musik zulassen muß. Ein glücklicher Zufall war es dann, der uns Anfang April 99 einen Besichtigungstermin für die Louisenstr. 28 verschaffte.
Einstimmig wurde beschlossen :"Das ist es !" Ein ca.60qm großer Raum mit Tresen im Erdgeschoß, dann ein ca.10 m langer, abfallender Schlauch und zur Krönung ein sich anschließender "Saal" im Kellergeschoß mit dicken Sandsteinmauern der ca.80qm groß ist.
Nun fragte man sich natürlich, warum jemand eine so ideale Location abstoßen will. Wo war hierbei der Haken? Die Antwort war schnell gefunden. Die drei vorherigen Betreiber, von denen zwei "etwas wärmer angehaucht waren", betrieben dort eine Schwulenbar. Irgendwann kriselte es dann und der "kühlere" von den dreien wollte das Konzept fortsetzen. Allerdings wohl nicht mit großem Erfolg. Deshalb ließ er dann wilde Techno-Partys folgen, die aber aufgrund der unzureichenden Lärmdämmung nicht gerade auf Verständnis der Hausbewohner stießen.
Er wurde kurzerhand rausgeklagt. Und jetzt kamen wir also und wollten eine Metalkneipe mit Live-Musik eröffnen. Nicht unbedingt das non plus ultra für eine Location mit einer solchen Vorgeschichte. Aber wider Erwarten zeigten sich die Hauseigentümer verhandlungsbereit. Aufgrund fundierter Kenntnisse im Bereich Wärme-und Geräuschdämmung konnten wir die Eigentümer davon überzeugen, diesen Part fachmännisch in Eigenleistung zu übernehmen.
Was jetzt folgte, waren Wochen und Monate voller Entbehrungen. Anfang Mai erhielten wir die Schlüssel und Anfang Juli sollte eröffnet werden. Nicht ganz einfach für 4 Jungs, die tagsüber ihren Job als Veranstaltungstechniker ausüben und nach Feierabend eine Kneipe renovieren. Dies sah Michi genauso, stieg aus und nun waren wir nur noch zu dritt. Das machte es nicht unbedingt einfacher. Jetzt kamen wir nicht mehr umhin, das streng gehütete Geheimnis (was es bis dato war), einigen Leuten zu offenbaren und sie um Mithilfe zu bitten. Ihnen sei an dieser Stelle nochmal gedankt, da wir es ohne sie niemals geschafft hätten. Nach und nach entstand langsam das Flair, wie wir es uns vorstellten und der Termin der Eröffnung rückte immer näher. Der Buschfunk war in dieser Zeit auch nicht untätig und so waren bereits viele Leute mit Gerüchten überschüttet worden, was deren Neugier natürlich enorm steigerte.
Dann endlich der Tag der Eröffnung. Der 02.07.1999. Ein geschichtsträchtiger Tag. Etwa 300 Leute wollten nun endlich wissen, wer und was sich hinter dem Namen "HEAVY DUTY" verbirgt. Und nicht wenige waren mit dem Erblickten zufrieden.
Die zwei Live-Bands Empire(R.I.P.) und Hammond Eggs sorgten für die musikalische Abrundung dieses Abends. Die Stimmung war super und es wurde eine ausgelassene Party bis in die frühen Morgenstunden. Das war also geschafft. Jetzt hieß es, in einen normalen Kneipenbetrieb überzugehen. Auch nicht ganz einfach bei drei Leuten, die denselben Beruf ausüben, in dem ja nicht selten auch nachts und am Wochenende gearbeitet wird. Hier bedurfte es einer recht ausgeklügelten Koordination und Organisation. Das ganze funktionierte auch bis ca.Oktober 99. Dann machte uns Paul die Offerte, daß er, aufgrund von plötzlichen Veränderungen in seinem Leben, den Standort Dresden verlassen müsse.
Abermals ein Tiefschlag für das noch so junge Unternehmen. Die nächsten Monate waren dann noch einmal Entbehrung pur. Kein Platz für die Beziehung oder anderes privates Zeugs.(Danke Iris für Dein Verständnis) Im Juni 2000 kam dann endlich ein sehr positives Ereignis über uns. Wir konnten nunmehr unsere uns lieb gewonnene Steffi einstellen. Sie unterstützte uns schon vorher bei Engpässen in der Personalplanung und wir gewannen immer mehr das Gefühl, daß auch sie die Kneipe "lebt". Mittlerweile können wir sagen, daß wir diesen Schritt nie bereuen werden. Resümierend kann man jetzt noch anfügen, daß wir(Langer und Willi) froh sind, trotz diverser Rückschläge, nie den Gedanken gehegt zu haben, die Kneipe aufzugeben. Und daran hat unser Stammpublikum den größten Verdienst.
Danke auch an alle Bands, die bisher bei uns gespielt haben und noch spielen werden. Ihr macht die Abende zu unvergesslichen Ereignissen.
Stay heavy and respect the rock !
Das "HEAVY DUTY" - Team
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KOMMENTAR SCHREIBEN
| melanie fischer ( 21.07.2011 ) |
| etwas versiffteres hab ich noch nicht gesehen, blinde verdreckte scheiben, schmieriger tresen, verklebter fussboden, abartige toiletten. man sollte nur mit schutzhandschuhen dort reingehen. abgeklärte bedienung... NIE wieder!! |
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