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Albertinum
Das ehemalige Alte Zeughaus, erbaut 1559 bis 1563, zählte gemeinsam mit dem Schloss und dem Stallhof zu den berühmtesten Renaissancebauten Dresdens. 1884 bis 1887 wurde es zum Museum umgebaut und nach dem damals regierenden sächsischen König Albert benannt. 1877 wurden die Waffen aus dem Zeughaus in das neue Arsenal im Norden der Stadt (Albertstadt) gebracht. Architekt Karl Adolf Canzler wurde mit dem Umbau des Zeughauses zum Archiv und Museum für die Skulpturensammlung beauftragt. Die äußere Wandgestaltung mit Sandstein erfolgte im Stil des italienischen Renaissancepalazzos. Der Innenausstattung mit mythologischen Wandbildern widmete sich Hermann Prell. Erst seit 1909 sind die Bronzereliefs von Robert Dietz angebracht. Das Bombardement von 1945 zerstörte die gesamte Innenausstattung des Albertinums. In den Folgejahren wurde es wieder erbaut und beherbergt seit 1959 Teile der Staatlichen Kunstsammlungen. Im Albertinum befinden sich die Gemäldegalerie Neue Meister, die Skulpturensammlung, das Grüne Gewölbe und die Münzsammlung.

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