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SEHENSWÜRDIGKEITEN

Albertinum

Das Albertinum entstand im 16. Jahrhundert als ein Zeughaus. Das Dresdner Zeughaus war eines der größten Waffenarsenale in Europa. Das ursprüngliche Renaissance-Bauwerk erhielt unter August dem Starken und seinem Sohn Kurfürst Friedrich August II. eine barocke Fassade. Nachdem der sächsische Landtag im Jahr 1884 beschlossen hatte, das Hauptstaatsarchiv und die staatliche Skulpturensammlung in dem Gebäude unterzubringen, wurde es bis 1889 erneut umgebaut und erhielt eine Sandsteinfassade. Zu Ehren des Königs Albert I. von Sachsen erhielt der Bau den Namen Albertinum. In der Folge wurde das Albertinum zu einem Museum. Im Februar 1945 wurde das Bauwerk während der Bombardierung Dresdens schwer beschädigt. Einige Kunstschätze waren dadurch für immer verloren, andere wurden nach dem Krieg in die Sowjetunion gebracht.

Am Ende der fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts wurde das Albertinum wieder als Museum genutzt. Die Skulpturensammlung, das Münzkabinett, die sächsische Porzellansammlung und das Kupferstich-Kabinett wurden hier teilweise eingelagert und ausgestellt. Große Schäden entstanden am Albertinum während des Elbe-Hochwassers im Jahre 2002. Deswegen wurde das Gebäude von 2006 bis 2010 für 45 Millionen Euro grundlegend saniert und umgebaut. Im Juni 2010 wurde das Albertinum als Museum der Moderne wieder eröffnet.
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